In diesem Beitrag erfährst du, was ich in meiner kleinen Insta-Auszeit über mich gelernt habe, was sich (u.a. deshalb) auf dem Blog und bei Insta ändern wird und was es so Neues gibt im Reflektier-Universum. Denn passend zum Jahreszeitenwechsel hab ich auch ein paar Blätter abgeworfen, die nicht mehr so gut zu mir passten und mich in mehrfacher Hinsicht ein wenig neu erfunden. Aber der Reihe nach.

Anfang September habe ich gemerkt, dass ich keine Lust mehr hatte, viel auf Instagram zu sein und Dinge zu posten. Oder Posts vorzubereiten. Zudem hatte ich das Gefühl, dass das, was ich da tat, nicht zu 100% gut anfühlte und irgendwie für mich nicht ganz stimmig war.

Und weil ich ein schlechter Coach wäre, wenn diesen Widerstand nicht ernst nehmen würde, hab ich mir eine Pause gegönnt, um mich neu sortieren und mich darauf zu fokussieren, was ich zukünftig auf dem Blog und bei Instagram machen möchte und wie ich das mit meinen Coaching-Schwerpunkten in Einklang bringen kann.

Dabei habe ich drei Dinge nochmal stärker für mich herausgearbeitet, die ich gern mit dir teilen möchte – denn sie bestimmen auch, wie und mit welchem Fokus es hier und bei Instagram weitergeht.

1) Ich bin nicht nur das Thema “Kinderfreiheit” – denn “Ausbrechen” ist viel mehr

Dir ist sicher aufgefallen, dass ich schon einigen anderen Content bei Insta veröffentlicht habe in der letzten Zeit und das hatte bereits mit dieser Entscheidung zu tun. Nach wie vor finde ich, dass es ein gesellschaftlich wichtiges Thema ist, das wesentlich mehr Aufklärung und Vernetzung verdient.

Trotzdem ist das nicht das einzige Thema, das mich fasziniert und in dem ich etwas bewirken möchte. Vor allem nicht das einzige, das mich ausmacht. Ich hatte oft das Gefühl, dass ich einfach sehr stark mit einem Thema assoziiert wurde, das für mich persönlich gar nicht so identitätsbildend ist wie es vielleicht wirkt.

Zudem fühlte ich mich nur mit dem Thema zu sehr eingeschränkt – mich interessiert einfach noch zu viel anderes und da gibt es noch so viele andere Konventionen, die mir auf den Keks gehen und über die ich gerne sprechen möchte.

Ursprünglich war ich auch mit der Intention an den Start gegangen – habe dann aber doch sehr lange viel mit dem kinderfrei-Fokus gemacht, was sich auch eine Zeit gut anfühlte. Bis vor einigen Wochen. Deshalb habe ich angefangen, noch weitere Themen zu machen – war damit aber nicht 100%ig zufrieden, weil’s sich einfach noch unrund anfühlte. Ich brauchte Zeit, um mir klar zu werden, über was ich mich wirklich mit euch austauschen möchte. Da ich mich selbst in diese Situation hinein manövriert habe, wage ich nun also meinen eigenen kleinen Ausbruch und gehe mit weiteren Themen an den Start, dir mir selbst sehr am Herzen liegen – die aber alle eins gemeinsam haben: Den Ausbruch aus Konventionen und Erwartungen.

Konkret heißt das:

Kinderfreiheit ist für mich weiter ein wichtiges Thema und es wird hier regelmäßig Content und Co. dazu geben – ich möchte dich aber noch mehr mitnehmen in Themen, die ich mich “ausbrechen” assoziiere und dich und andere dabei unterstützen: Ein Leben zu führen, das genauso ist, wie es zu dir passt – egal, was die anderen sagen.

Und das nicht nur beim Thema kinderfrei leben, sondern auch in anderen Lebensbereichen. Was dein Lebensmodell angeht, deinen Job, den Umgang mit Freunden und Familie und mit dir selbst. Sicher werden das einige hier schade finden, dass das Thema weniger im Fokus steht – aber glücklicherweise gibts ja da draußen mittlerweile so einige großartige, deutschsprachige Accounts, die sich sehr intensiv mit dem Thema befassen, sodass ihr mein breiteres Themenspektrum hoffentlich verkraften könnt. 😉

2) Ich möchte dich dazu inspirieren, die Erwartungen zu hinterfragen, die von außen an dich gestellt werden.

Da ich selbst genau das schon oft gemacht habe, ist das für mich was sehr Zentrales: Ausbrechen aus den Erwartungen, die andere (vermeintlich) an dich haben – gesellschaftlich, beruflich oder privat. Ausbrechen aus den Prinzipien, denen du unbewusst oder bewusst folgst, die aber gar keine Funktion (mehr) haben.

Wenn du dich mal damit befasst, wird dir sicher klar, wo und in welchem Umfeld du mit solchen Erwartungen konfrontiert bist und wie oft du (unbewusst) danach handelst – sei es, weil du nicht “anecken” möchtest oder weil es “klar” ist, sich jetzt so oder so zu verhalten. Mir ging es sehr lange so und ich habe festgestellt: Dadurch habe ich vieles gemacht, was mir gar nicht entsprochen hat. Vielleicht lebst du auch schon länger bestimmten Konstrukten und nach bestimmten Rollen, die dir gar nicht (mehr) entsprechen oder nie entsprochen haben?

Gefühlt sind diese Rollenklischees und Erwartungen überall und werfen Fragen auf: In der Gesellschaft, im Job, in deiner Familie, deinem Freundeskreis deiner Beziehungen. Dabei ist bei Weitem nicht jede Erwartung oder jede Rolle schlecht oder unerwünscht. Einige aber schon. Und eben diese Prinzipien, (antizipierten) Erwartungen und die Meinung anderer kann dich an einem Leben hindern, das zu dir passt.

Manchmal sitzt diese gesellschaftliche, familiäre oder sonstige Konditionierung so tief, dass wir nicht auf die Idee kommen, dass wir anders handeln könnten. Oder wir wissen es, haben aber Angst vor den Urteilen der anderen. Davor, keine Unterstützung zu bekommen oder nur Kopfschütteln zu ernten – oft völlig zu Unrecht. Egal, ob das nun die Entscheidung gegen Kinder betrifft, einen kompletten Jobwechsel mit Mitte 40 oder die Entscheidung, den Kontakt zu Menschen abzubrechen, die uns nicht mehr gut tun.

Ich selbst kenne das gut genug, habe vieles für mich selbst in den letzten Jahren hinterfragt und bin immer noch dabei – daran möchte ich dich teilhaben lassen. Mit meinen Blogposts, Instagram-Content und natürlich auch mit meinen Coaching-Angeboten.

3) Es wird Zeit für ein entspannteres Contentformat, das diese Themen unterbringt

Künftig gibt es alle zwei Wochen ein Hauptthema Thema auf dem Blog, bei dem es um einen meiner Coaching-Schwerpunkte geht: 

  • Deine Persönlichkeit, Werte und Stärken – Wie du diese nutzen kannst, um dich und andere bessere zu verstehen und aus Verhaltensweisen, Tätigkeiten oder Umgebungen auszubrechen, die dir nicht entsprechen.
  • Kommunikation und Grenzen setzen – Wie du so mit anderen redest, dass sie dich verstehen und vor allem so, dass nicht direkt alle beleidigt sind, wenn du mal Grenzen setzt, um zu dir selbst zu stehen.
  • Widerstände überwinden – Wie du damit umgehst, wenn du Gegenwind von außen bekommst – aber vor allem, wenn du dich selbst sabotierst und den inneren Schweinehund nicht überwinden kannst.
  • Ziele erreichen und Selbstverantwortung übernehmen – Wie du für dich selbst den Hintern hochkriegst und auch wirklich das umsetzt, was du dir auf dem Weg in dein authentisches Leben vorgenommen hast.

Bei Instagram gehts in der Zeit ebefalls um dieses Thema – konkret darum, wie sich das auf den Ausbruch aus Erwartungen und Rollendenken anwenden lässt. Ein festes Format wird es dafür nicht geben, weil ich keine Lust hab, mich da so festzulegen.

Zusätzlich wirds noch weitere Beiträge, Interviews und Co. geben, die für mich zur Thematik passen und sich gerade richtig anfühlen – sei es zum Thema Kinderfreiheit, Inspiration für Ausbrecher*innen oder andere Dinge, die sich gut für mich anfühlen.

Außerdem habe ich natürlich nicht nur geschlafen während meiner Auszeit, sondern wie du siehst auch an meiner neuen Website gearbeitet und noch so einige Pläne geschmiedet und Ideen gesammelt.

Auf der Website wird es in Zukunft deshalb noch einiges Neues geben:

  • mehr Infos zu meinen 1:1 Coachings und eine Möglichkeit, direkt online einen Termin zu buchen
  • ein Freebie für dich und einen monatlichen Newsletter
  • neue Coaching-Produkte in unterschiedlichen Formaten, an denen du selbst aktiv mitgestalten kannst – weitere Infos dazu folgen bald auf Instagram

Ich freu mich ganz riesig auf die nächsten Wochen, den Austausch mit dir auf dem Blog und bei Instagram und natürlich freu ich jederzeit über ein Feedback oder Anregungen!

Welche Themen rund um gesellschaftliche Erwartungen, Rollenklischees und Co. sind für dich besonders spannend? Womit hast du vielleicht selbst zu tun?